Gehirngewaschen – Religion und ihre Folgen

Wie eine Seuche ist sie über unsere Vorfahren gekommen und hat alle Kultur und Tradition mit Füßen getreten. Sie selbst nennen es Erlösung und Rettung, haben aber nicht gefragt, ob das andere auch so sehen. Selbstgerecht und über allem stehend, geboren aus der Entscheidung einiger Mächtigen pflügen die Christen und ihre Anhänger seit Jahrhunderten durch die Lande und Köpfe.

Europa hatte seine eigene Kultur, seine eigenen Gottheiten und Traditionen. Als Heidentum und Barbarei abgetan und verunglimpft, ist leider nicht mehr viel übrig von unserer Geschichte. Denn andere haben sie umgeschrieben – ungefragt.

Noch heute ist der Einfluss der Christen und Ihrer Institution Kirche stark. Auch wenn nicht mehr so große Scharen sonntags die Kirchen besuchen und sich offen der Ideologie unterwerfen – unterbewusst tun sie es noch immer. Warum werden sonst auch heute noch soviele Kinder getauft, obwohl die Eltern kaum mehr eine Kirche von innen kennen? Weil es einfach ist. Da gibt es eine Institution, die stellt alles bereit, was doch so anstrengend ist, selbst zu erarbeiten. Da gibt es zehn Gebote, schön übersichtlich, die reichen um als guter Mensch durch das Leben zu ziehen. Das war doch schon immer so, kann doch nicht schaden dazu zugehören! Und ohne es zu merken, entwickelt sich eine ehemalige Sekte zu dem Finanzgiganten der Welt. Da wird fein Kirchensteuer bezahlt, vor Weihnachten allen möglichen Dritte-Welt-Projekten gespendet, die meiner Meinung nach, doch nur  missionarischen Zwecken dienen.

Für alles gibt es bei uns Regeln, wir brauchen nicht mehr, wir selbst zu sein – nicht nötig. Da sind die, die uns sagen, was wir anzuziehen haben, da sind die, die uns erklären, was in ist und was so gar nicht geht. Überall. Wie kleine Roboter rennen wir Menschen, beziehungsweise, das was davon  noch übrig ist, durch unsere Welt und funktionieren. Da hat so ein Gehirnwäschecenter wie die katholische Kirche und auch andere Sekten, die mit diversen Erlösungsrezepten winken, leichtes Spiel.

Wir sollten uns schämen, alles was wir mal waren, in den Dreck zu ziehen. Blind rennen wir allen vorgekauten Diktaten hinterher und freuen uns, dass da jemand alles in die Hand nimmt.

Wie schön wäre doch ein waches Leben, bewusst zu bestimmen, was gefällt und was nicht. Was lustig ist und was geschmacklos. Selbst zu erkennen, wie das soziale Miteinander funktionieren kann und wie nicht. Moral aus Erfahrungen wachsen zu lassen. In der Natur und neben den Tieren zu leben, anstatt sich alles Untertan zu machen. Natürlich, das alles klingt doch sehr unrealistisch und ist mit Sicherheit nicht mehr machbar, aber allein darüber nachzudenken, hilft doch schon, wenigstens das zu versuchen , was eben noch möglich ist. Wir Menschen sind schon lange viel zu viele, geleitet von Medien und Möchtegernpolitikern, die uns vorgaukeln, wir könnten mitbestimmen. Solch eine Masse Menschen wird in ihren Entscheidungen und Interessen unflexibel, der Gruppenzwang und die Dynamik der Masse sind einfach zu stark für den Einzelnen.

Ich sehe die Christianisierung als den Anfang all diesen Übels. Die Menschen wurden manipuliert, durch Drohungen und Gewalt. Sie wurden zu Spielbällen einiger weniger. Einmal daran gewöhnt, leisten sie nun auch ohne rohe Gewalt keinen nennenswerten Widerspruch mehr. Die Kirche steht nun nicht mehr allein als Führung da, hinzugekommen sind die Medien, die es durch unsere weit entwickelte Technik bis zu jedem einzelnen nach Hause schaffen und dort ihren Virus in Form von Modediktaten, Gesundheitsgurus und selbsternannten Seelenklempnern in die Köpfe pflanzen.

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