Männlein und Weiblein

Mann, mann ist das alles verfahren mit uns Menschen…

Umso jünger man ist, desto einfacher war es mit dem anderen Geschlecht. Kein lautes Ticktack, keine großen Erwartungen und schon garkein Wunsch nach Ewigkeit.

Jetzt gehts ans Eingemachte… es soll ernst werden. Nicht irgendeine Fick- oder Spaßbeziehung, sondern Verantwortung füreinander, Verlass aufeinander und eine Perspektive in Richtung „Horde“. Tja, und damit wird es verdammt kompliziert…

Sicher instinktiv ist es wohl in fast jedem Menschen zu finden, schließlich sind wir Kinder dieser Erde und da läuft das so, aber das ist mehr die Theorie. Praktisch sieht es so aus, dass vieles so sehr aus den Fugen der natürlichen Ordnung geraten ist, dass es zu einer Odyssee wird einen geeigneten Partner zu finden, wenn man nicht grad ein mediengeiler, trendnachhechelnder und scheinbar geschlechtsloser Roboter ist.

Die Emanzipationsbewegung der Frauen ist im Nachhinein gesehen ja wohl so ziemlich schief gelaufen. Die Damen haben wohl nicht daran gedacht, dass sie dabei nicht nur sich selbst und ihre Rolle verändern, sondern eine ganz neue Spezies Männer auf den Plan geholt haben. Großes Kino! Diese „Männer“ sprechen leider keinen meiner naturgegebenen Instinkte mehr an. Mode, Diät, Fitnesstudio und Boulvardpresse interessiert die Herren heute. Vielen Dank, mich nicht.
Auch wenn ich jetzt wieder das alte Thema heranziehen muss, aber Schuld an der damals so misslichen Lage der Frau ist doch definitiv der christliche Glaube, der unsere Breitengrade viel zu lange vergiftet hat. Liest man von den alten Völkern Europas, so finde ich dort keine von der Erbsünde befleckte Frau, die dem Manne untertan zu sein hatte. Allein aufgrund unseres Körperbaus und der Geschichte mit dem Kinderkriegen sind verschiedene Rollen für uns vorgesehen. Was keine Seite besser oder schlechter dastehen lässt.
Gleichberechtigung heißt, dass meine Meinung genauso zählt, wie die des Mannes, dass ich genauso wertvoll bin wie es ein Mann ist. Doch das reichte ja nicht. Jetzt sitzen wir hier mit diesem Haufen Jammerlappen, die scheinbar völlig intinktbefreit und fast verängstigt trotz allem versuchen ihrer Rolle gerecht zu werden, da sie keine neue definiert bekommen haben.


Sieht man sich die Frauen an, so fühlen sie sich zwar immernoch durch das archaische rohe Bild eines Mannes angemacht, aber der eigene pisst im Sitzen und trägt brav sein rosa Hemdchen während er mit seinem sparsamen Kleinwagen ins Büro fährt oder die Einkäufe erledigt. Das kann es doch nicht sein. In der heutigen Zeit brauchen wir keine stinkenden und prügelnden Kerle mehr, dafür sind wir (leider) schon viel zu zivilisiert und unsere Lebensumstände verlangen schlichtweg nicht mehr danach, aber um ein harmonisches Miteinander führen zu können, benötigt es einer gewissen Rollenverteilung. Ich glaube daran, dass diese auch immer noch tief in uns verankert ist. Warum gibt es heute diese vielen hilflosen, verhungerten und unselbstständigen Püppis? Es ist der lächerliche und degenerierte Versuch noch schwächer und bedürftiger als die Waschlappen zu sein, um eine – wenn auch fehlinterpretierte – alte Rolle zu bekleiden.
Natürlich dürfen auch Frauen stark sein, aber eben keine Männer. Wir haben es über die Jahrhunderte verlernt, was es heißt das Pendant des anderen zu sein.

Auch wenn ich das Thema äußerst spannend finde, so ist es auch traurig, da es alles außerordentlich schwierig gestaltet. Ich werd mal Ausschau halten…

About the author: Belkala

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