(Un)Sinn des Lebens

Ich tue mich schwer mit ihm, dem Sinn unseres Lebens. Sicher, habe auch ich meine Vorstellung davon, aber sie wird eine Utopie bleiben, da der allgemein verlangte Sinn unseres Daseins zu einem sehr großen Teil wohl im beruflichen Erfolg, im Ansehen in der Gesellschaft und dem Anhäufen von suspekten Statussymbolen zu finden ist.

Ganz naiv, glaube ich, dass ich  nicht geboren bin um zu arbeiten und ständig nach der Anerkennung Dritter zu streben und mich nach den aktuellen Trends in Mode, Ernährung und Sprache zu richten.  Warum sollte uns das glücklich machen? Warum bin ich nur dann jemand, wenn das Bankkonto stimmt? Ich denke, ich werde es nie verstehen.

Leider ist es in unserer Gesellschaft bereits so weit, dass man keine wirkliche Wahl hat, ob man nun zur Masse gehören möchte oder nicht. Um zu leben, brauche ich Geld. Ergo, muss ich mich zwangsläufig darum bemühen einen Arbeitsplatz zu ergattern. Ob mir diese Arbeit Spaß macht, ob ich nicht besser für etwas anderes geeignet bin – alles zweitrangig.  Lebe ich von Arbeitslosengeld, mache ich mich wiederrum abhängig von Ämtern und ihren machtgeilen Mitarbeitern.  So und so, seine eigenen Träume und Ziele kann man in dieser Gesellschaft getrost vergessen.

Wäre es nicht schön, ein Leben außerhalb dieses Kreislaufes…

About the author: Belkala

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